Dr. med Stephan Herber Heinsbergstr. 15, 50674 Köln
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Naturheilkunde

 

 

Im Zentrum meiner naturheilkundlichen Behandlung steht die Darmsanierung bei Patient/innen mit immunologischen Erkrankungen und/oder Bauchbeschwerden.

 

 

Immunologische Erkrankungen

 

Die Bedeutung des Darms bzw. der Darmflora ist für immunologische Erkrankungen entscheidend. 80 - 90 % der Zellen des Immunsystems befinden sich in der Darmschleimhaut und werden dort auch geprägt, d.h. sie lernen hier gefährlich - ungefährlich und fremd - eigen zu unterscheiden. Und sie lernen dies über den kontrollierten Kontakt mit den Bakterien der Darmflora (heutzutage sagt man Mikrobiota dazu). Fehlen hier nützliche Bakterien oder sind schädliche Bakterien im Übermaß vorhanden, kommt es zu einer Fehlsteuerung des Immunsystems. In der Folge können eine Infektanfälligkeit, Chronische Ekzeme/Neurodermitis, Chronische Urtikaria, Allergien/Unverträglichkeiten oder sogar eine Autoimmunerkrankung (z.B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Rheuma) auftreten. Wesentliche Grundlage der naturheilkundlichen Therapie ist neben der Anamnese somit eine präzise Labordiagnostik (Stuhluntersuchung). Hierüber kann auch eine Aussage über den Zustand der Schleimhaut und das Immunsystem selbst gemacht werden. Auf dieser Basis erstelle ich für Sie einen individuellen Therapieplan mit dem Ziel, die Schleimhautfunktion und das Gleichgewicht innerhalb der Darmflora wiederherzustellen. Auf diese Weise kann das Immunsystem moduliert werden, das bedeutet, dass überschießende Reaktionen gedämpft werden (Allergien, Autoimmunerkrankungen) und ein geschwächtes Immunsystem (Infektanfälligkeit) gestärkt wird. 


 

Bauchbeschwerden


Eine häufig von Schulmedizinern gestellte Diagnose ist das Reizdarmsyndrom. Dies ist eine künstlich geschaffene Diagnose, die definiert ist, als Zustand, bei dem der/die Patient/in über Beschwerden im Bauchbereich klagt (Spannungsgefühl, Blähungen, Durchfall/Verstopfung) ohne dass ein schulmedizinisch fassbarer Befund erhoben werden kann. Es ist also eine Ausschlussdiagnose, für die es in der konventionellen Medizin keine Therapieoption gibt. Man kann Patient/innen mit diesen Beschwerden oftmals deutliche Linderung verschaffen, wenn die entsprechenden Veränderungen in der Darmflora festgestellt und behandelt werden. Eine weitere häufige Ursache für ein Reizdarmsyndrom ist das Vorhandensein von einer unerkannten Nahrungsmittelallergie bzw. Nahrungsmittelunverträglichkeit oder einer Histaminintoleranz. 


 

Nahrungsmittelallergien/-unverträglichkeiten

 

Klassische Nahrungsmittelallergien äußern sich zumeist recht eindrücklich. Jemand hat eine Nussallergie und ihm schwillt der Hals zu, wenn er doch einmal eine Nuss erwischt. Oder jemand bekommt unvermittelt Durchfall, wenn er auf Schalentiere allergisch reagiert und diese trotzdem isst. 

Anders verhält es sich mit den Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hier treten die Beschwerden typischerweise zeitverzögert auf (2 Stunden bis 3 Tage), so dass eine Zuordnung für den/die Patient/in oftmals schwierig ist. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können sich durch alle Symptome des „Reizdarmsyndroms“ äußern, aber auch Kopf- oder Gelenkschmerzen und entzündliche Hautveränderungen hervorrufen. 

Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können über eine einfache Blutuntersuchung bestimmt und dann therapeutisch angegangen werden.

 


Histaminintoleranz


Dieser Artikel befindet sich in Bearbeitung.

Um einen ersten Eindruck zu dieser Erkrankung zu gewinnen, können Sie sich hier informieren:

 

http://www.histaminintoleranz.ch/de/einleitung.html